Präbiotika für deinen Hund

Pro­biotika für deinen Hund? Oder: was Hunde­training und Hunde­gesundheit mit­einander zu tun haben.

Was leisten die Probiotika von mooky, die für einen gesunden Darm bei deinem Hund sorgen sollen?

Sissy Leonie Kreid, Hundetrainerin aus Regensburg mit Hovawart Frau Emma

Über die Autorin

Sissy Leonie Kreid

Sissy Leonie Kreid hat in den Niederlanden Tierwissenschaften studiert. Nach einer Ausbildung zum Coach für Menschen mit Hund bei Martin Rütter hat Sie sich 2015 mit Akademie Hund als Hundetrainerin selbständig gemacht. Seitdem ist Sissy als Dozentin, Ausbilderin, Trainerin & Coach für Mensch-Hund-Teams tätig.

Sissy Leonie Kreid, Hundetrainerin aus Regensburg mit Hovawart Frau Emma

Über die Autorin

Sissy Leonie Kreid

Sissy Leonie Kreid hat in den Niederlanden Tierwissenschaften studiert. Nach einer Ausbildung zum Coach für Menschen mit Hund bei Martin Rütter hat Sie sich 2015 mit Akademie Hund als Hundetrainerin selbständig gemacht. Seitdem ist Sissy als Dozentin, Ausbilderin, Trainerin & Coach für Mensch-Hund-Teams tätig.

Wenn man zu Akademie Hund ins Training kommt, ist manch Eine.r sehr erstaunt, wie umfassend unsere Fragen im Erstgespräch sind. Da geht es nicht nur um die aktuellen Probleme, Wünsche oder Herausforderungen, da geht es vielmehr um das gesamte Leben bzw. den gesamten Alltag des Hundes und seines Menschen.

Häufig stellen wir im Erstgespräch nämlich fest, dass sich zu den Verhaltensproblemen, dem ursprünglichen Grund des Termins, auch gesundheitliche Faktoren einreihen. Viele Hunde leiden unter chronischen Schmerzen in den Gelenken oder haben Allergien und Futtermittelunverträglichkeiten, die sich in starkem Juckreiz äußern.

Wenn du selbst schon einmal schlechte Laune bekommen hast und gar nicht mehr du selbst warst, weil du Kopf- oder Zahnschmerzen hattest, dann kannst du dir vorstellen, warum es für euren Trainingserfolg so wichtig ist, auch das Gesamtwohlbefinden des Hundes mit in Betracht zu ziehen.

Bislang ist es in unserer Gesellschaft oft noch so, dass Psyche und körperliche Verfassung als getrennt voneinander betrachtet werden. Doch langsam kommt auch in der westlichen Welt an, dass die psychische Gesundheit (die eben häufig durch Verhaltensprobleme auffällt) und die physische, also körperliche Gesundheit, miteinander untrennbar verbunden sind. Deshalb kann ein Verhaltensproblem nie isoliert betrachtet werden, sondern muss immer im Kontext des Alltags und der Gesamtgesundheit analysiert und behandelt werden.

Deshalb kommt es oft vor, dass man nach einer verhaltenstherapeutischen Trainingsstunde bei Akademie Hund nicht nur mit Hausaufgaben zum Üben, sondern auch mit Ernährungstipps oder der Überweisung zum Tierarzt nach Hause geht.

Fundamente für die Gesundheit deines Hundes

Für mich gibt es einige wichtige Punkte, die ich als Fundament der Allgemeingesundheit gleichermaßen für Mensch als auch für den Hund betrachte:

  • Gesunde Bewegung
  • Gesunde Ernährung und damit auch ein gesunder Darm
  • Eine gesunde Einstellung /Mindset
  • Gesunde Beziehungen

Wenn nur eines dieser Fundamente wankt, dann kommen auch schnell die anderen ins Wackeln.

Präbiotika für deinen Hund

Sind Probiotika sinnvoll? Worauf solltest du achten und was können die kleinen „Darmhelferlein“ leisten?

Pro- und Präbiotika für einen gesunden Darm und ein stabiles Immunsystem

In diesem Beitrag möchte ich vor allem auf den Punkt „gesunder Darm“ und damit verbunden auf Pro- und Präbiotika von mooky.pet eingehen.

Rechtlicher Hinweis zu Werbung

Zu deiner Information: Die Firma mooky.pet hat mir freundlicherweise ihre neuen Präparate kostenlos zum Testen zur Verfügung gestellt. Mir wurden dabei keinerlei Auflagen gemacht, was ich in meinem Test sagen / nicht sagen oder vielleicht sagen soll. Trotzdem handelt es sich bei diesem Beitrag im gesetzlichen Sinne um Werbung. Außerdem haben wir gemeinsam mit mooky einen Code für dich – mit dem Code „AKADEMIEHUND“ bekommst du bis Ende April 40% Rabatt auf deinen nächsten Einkauf. Mehr dazu hier. Wir legen großen Wert darauf, bei Akademie Hund immer ehrlich und umfassend zu beraten und zu berichten, das gehört zu unseren Leitlinien, darauf kannst du dich verlassen!

Warum ist der Darm und warum ist die Darmgesundheit so wichtig?

Die Besiedelung des Darms mit einer Vielzahl unterschiedlicher Bakterien wird als intestinales Mikrobiom, oder einfach ausgedrückt, Darmflora bezeichnet.

Diese Darmflora steht in einer engen wechselseitigen Beziehung zu ihrem Wirt, dem Hund. Das Mikrobiom spielt natürlich in der Verdauung eine wichtige Rolle, aber es beeinflusst auch maßgeblich das Immunsystem. Deshalb nimmt es auch eine wichtige Funktion bei vielen physiologischen Vorgängen und Krankheiten ein.

Doch die Darmflora ist durch den Lebensstil und die Ernährung, die wir unserem Hund angedeihen lassen, stark beeinflusst. Auch Medikamente, allen voran Antibiotika, spielen eine große Rolle dabei, welche Bakterien den Darm deines Hundes besiedeln. Stress hat ebenfalls einen großen Einfluss auf die Darmgesundheit, nicht nur von Hunden sondern auch beim Menschen.

Stress macht Hunde genauso krank wie Menschen

Cortison, der Hauptakteur der Stresshormone, schwächt die Darmflora. Dadurch senden die Darmbakterien Warnsignale an unser Gehirn, das wiederum den Stress verstärkt. Die Vielzahl der verschiedenen Bakterien reduziert sich dadurch und die ungünstigen Darmbakterien können sich bequem vermehren.

Angst und starker Stress haben einen starken Einfluss auf  die Darmgesundheit.  Man hat in einem Experiment Rattenbabys direkt von ihrer Mutter getrennt. Dies verursachte enormen Stress für die Babys, als Folge davon stieg der Stresshormonspiegel und die Darmflora veränderte sich nachhaltig.

Die Tiere waren lebenslänglich weniger stressresistent, haben also auf Stress stärker / negativer reagiert als im Durchschnitt.

Es ist also ziemlich naheliegend, warum ich häufig im Training auf Hunde treffe, die mit einer Angstproblematik vorgestellt werden und von ihren Menschen als „Bauchwehhunde“ beschrieben werden. Häufig empfehle ich hier eine Darmkur und Ernährungsumstellung, um das Gesamtbefinden des Hundes zu verbessern.

Nun ist dir bestimmt schon verständlich, dass ein unausgeglichenes Mikrobiom auch schädlich auf den Körper und das Wohlbefinden wirken kann. Insbesondere wenn sich ungünstige, krankmachende Bakterien stärker vermehren und die gesunden Bakterien verdrängen. Aber die Darmflora kann auch  aus dem Gleichgewicht geraten, wenn sich Parasiten wie Giardien oder andere Würmer ansiedeln.

Um dem Körper einfach mal etwas Gutes zu tun, oder auch nach Antibiotikagabe, kann man dem Hund Probiotika und Präbiotika, zum Beispiel von mooky, als Nahrungsergänzungsmittel geben.

Was können Probiotika leisten?

Probiotika können laut verschiedenen Studien:

  • Die Darmflora verbessern
  • Die Verdauung verbessern
  • Die Nährstoffaufnahme verbessern
  • Das Immunsystem stärken und stimulieren
  • Entzündungshemmend wirken
  • Infektionskrankheiten vorbeugen
  • Krebs vorbeugen
  • Allergien vorbeugen

Wie du siehst, haben Probiotika wahre Superkräfte und können somit für die Gesundheit deines Vierbeiners von Nutzen sein. Wenn du dich genauer einlesen möchtest, helfen auch die Studien weiter, auf die ich mich hier beziehe (Jang et al, 2021; Michail et al, 2006; Yadav et al, 2008; Kumar et al 2009,2010, 2012; Mamoj et al 2009; Nagpal et al 2012).

Was sind Pro- und Präbiotika eigentlich genau?

Probiotika sind lebende Microorganismen, die in ausreichender Zahl in der Lage sind, die Darmflora zu verändern und damit im Wirt gesundheitliche Effekte zu erzielen (Schrezenmeir & de Vrese, 2001).

Um als Probiotika eingesetzt werden zu können, muss das Produkt den Magen und Dünndarm im lebenden Zustand überwinden. Das klingt erstmal ganz einfach, doch die Bakterien müssen die Salzsäure im Magen und die Gallenflüssigkeit im Dünndarm überstehen, damit sie sich an der gewünschten Stelle im Dickdarm angekommen ansiedeln und vermehren können (Salminen et al 1998).

Ein gutes probiotisches Präparat sollte:

  • Ausreichend hoch dosiert sein
  • Eher während oder nach einer Mahlzeit eingenommen werden
  • Mit präbiotischen Ballaststoffen kombiniert werden

Präbiotika sind unverdauliche Nahrungsbestandteile. Sie durchlaufen also den Verdauungstrakt bis in den Dickdarm, ohne aufgespalten zu werden. Das sind also keine aktiven Darmbakterien, sondern im Übertragenen Sinne das Futter für die Darmflora. Im Dickdarm angekommen ernähren sich die gewünschten Darmbakterien von ihnen.  Inulin, Oligofructose und resistente Stärke zählen zu den Präbiotika. Gute präbiotische Lebensmittel sind beispielsweise Pastinaken, Topinambur und Möhren. Auch kalte Kartoffeln, Äpfel mit Schale und Chiccoree haben präbiotische Eigenschaften.

Synbiotika nennt man Nahrungsergänzungsmittel, die sowohl Prä- als auch Probiotika enthalten. Es ist quasi ein Kombipräparat aus wünschenswerten, gesundheitsfördernden Darmbakterien und ihrem Futter, das sie sozusagen bei Ankunft im Darm direkt dabei haben.

Mooky - Pulver oder Tabletten

Ob als Pulver oder Tabletten – Ignaz und Emma schmeckt sowohl als auch…

Und was liefert mooky?

mooky Verdauung Plus

Ein Probiotikum mit Vitaminen und Spurenelementen.

Zusammensetzung:

  • Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse
  • Milch und Molkereierzeugnisse
  • Zichorien-Inulin (3%)
  • Leinöl (1%)
  • Zusatzstoffe: Zink, Vitamin B1/B2/B6/B12
  • Zootechnische Zusatzstoffe: Enterococcus faecium NCIMB 10415 1×10^11 KbE/kg

Zur Zusammensetzung:

Ich persönlich bevorzuge eine genaue Einzeldeklaration der Inhaltsstoffe, „Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse“ ist eine Gruppendeklaration, die nicht genau beschreibt, was da exakt enthalten ist. Ich vermute, dass dies enthalten ist, um es den Hunden schmackhafter zu gestalten.

Ähnlich verhält es sich mit „Milch und Molkereierzeugnissen“ als Gruppendeklaration. Jedoch ist die vermutlich darin enthaltene Lactulose für die Darmbakterien ein Präbiotikum und somit für die Wirksamkeit des Präparats förderlich.

Zichorien-Inulin: Hierbei handelt es sich um ein Präbiotikum, also um die Nahrung für die Darmbakterien, die dazu beitragen kann, dass sich diese auch am gewünschten Ort im Darm erfolgreich ansiedeln können.

Leinöl: Gehört ebenfalls zu den Präbiotika und hat mit seinen wertvollen Omega 3 Fettsäuren und der Fähigkeit, Phosphate zu binden den gleichen Auftrag, den im Präparat enthaltenen Probiotika die nötige Nahrung zu liefern, es sich dort auch gemütlich zu machen.

Zusatzstoffe: Zink und B-Vitamine, die ebenfalls einen verdauungsfördernden Auftrag erfüllen.

Enterococcus faecium: Sind die in diesem Präparat befindlichen präbiotischen Darmbakterien. Sie wurden in großen Zahlen in der Darmflora von gesunden Hunden nachgewiesen. Sie bilden im Darm Milchsäure, die dazu dient, unerwünschte Darmbakterien (wie beispielsweise Salmonellen) zu verdrängen.

mooky Darm Balance

Zusammensetzung:

  • Bio-Topinambur
  • Hefe
  • Zootechnische Zusatzstoffe: Enterocuccus faecium NCIMB 10415 0,75×10^12 KbE/kg

Topinambur: Topinambur ist ein Präbiotikum. Übrigens ist Topinambur eine Pflanze, die mit der Sonnenblume verwandt ist. Die Wurzeln davon können wie Kartoffeln geerntet und gegessen werden. Ihr Geschmack erinnert an eine Mischung aus Kartoffel und Möhre. Sie wächst auch hier in unseren heimischen Gärten gut und ist sehr ertragreich!

Hefe: Hefe ist ebenfalls ein Präbiotikum und liefert  idR außerdem B-Vitamine. Hefe unterstützt auch den Fellwechsel und sorgt für ein glänzendes gesundes Haarkleid und gesunde Haut.

Enterococcus faecium: Sind die in diesem Präparat befindlichen präbiotischen Darmbakterien. Sie wurden in großen Zahlen in der Darmflora von gesunden Hunden nachgewiesen. Sie bilden im Darm Milchsäure, die dazu dient, unerwünschte Darmbakterien (wie beispielsweise Salmonellen) zu verdrängen.

Wann sind Pro- & Präbiotika besonders sinnvoll

Erstmal ist eine ausgewogene Ernährung und Bewegung ganz grundsätzlich unerlässlich! Prä- und Probiotika können allenfalls unterstützend auf die Gesundheit deines Hundes wirken.

Da die Darmgesundheit eine zentrale Rolle im Wohlbefinden unserer Hunde spielt, finden Probiotika eine ganze Reihe Anwendungsgebiete:

  • Nach Krankheit wie Magen-, Darminfekten
  • Nach bzw. sogar während der Antibiotikagabe
  • In stressigen Lebenssituationen (z.B. Umzug, weiterer Hund zieht ein, Familie erwartet ein Baby)
  • Nach Infektionskrankheiten wie Erkältung, Grippe etc.
  • Zur Stärkung des Immunsystems als Kur
  • Für Hunde mit Angst-/Stressproblematik kombiniert mit Magen-Darm Beschwerden
  • Nach/zu Wurmbehandlungen

Wichtig: speziell bei der Gabe von Medikamenten, vor, nach oder während Krankheiten, sprich die Gabe von Prä- und Probiotika unbedingt mit deinem Tierarzt ab.

Was du zusätzlich für die Darm­gesundheit deines Hundes tun kannst

Grundsätzlich kannst du deinen Hund mit Präbiotika gut unterstützen, indem du ihm zu seinem Futter gelegentlich präbiotische Lebensmittel beimischst. Dabei hast du viele Möglichkeiten, sodass für nahezu jedes Schleckermäulchen was dabei ist.

Ich füttere gerne kalte Kartoffeln, abgekühlten Reis, Haferbrei, Flohsamenschalen, Leinsamen, oder Pastinakenmus zum normalen Futter hinzu. Aber auch gekochter Topinambur oder ein Apfel mit Schale sind präbiotisch. Denn unterschiedliche Versuche an Ratten haben gezeigt, dass sich nur dort die zugeführten probiotischen Darmbakterien dauerhaft angesiedelt haben und ihre Wirkung auch längerfristig angehalten hat, wo die Versorgung mit gesunder Ernährung, sprich ausreichend Ballaststoffen und Präbiotika, gewährleistet war.

Ausreichend Bewegung an der frischen Luft ist ebenfalls förderlich für einen gesunden Darm. Bestimmt hast du auch schonmal den Spruch gehört „Bewegung regt den Darm an“.

Aber nicht nur das: weiter oben habe ich dir beschrieben, dass Stresshormone die Darmgesundheit beeinträchtigen können. Stresshormone können gerade durch Bewegung besser abgebaut werden.

Und falls du selbst schonmal so richtig verschwitzt aber auch total glücklich vom Sport gekommen bist, kannst du dir sicher vorstellen, dass auch dein Hund nach einem schönen und abenteuerlichen Spaziergang mit einem leichten Herzen, glücklich und müde nach Hause kommt.

Ignaz hätte gerne sein mooky. JETZT!

Was sagen nun Frau Emma und Ignaz zu mooky?

Ich habe mich entschlossen, die beiden Präparate aufzuteilen und Emma das mooky Darm Balance, Ignaz das mooky Verdauung Plus zu geben.

Hintergrundinfos zu Emma:

  • Hovawart
  • 10 Jahre (2021), weiblich, kastriert
  • Gesundheit: HD, Spondylose, Schilddrüsenunterfunktion, leichte Niereninsuffizienz
  • Persönlichkeit: frech, fröhlich, aufgeschlossen, liebt Menschen
  • Bewegung: mind. 4km/Tag, Apportieren, Fitness und Gymnastik
  • Ernährung: Selbstgekochtes Futter, bestehend aus: ca. 300-350gr proteinhaltige Lebensmittel, 300-400gr Kohlenhydrate, ca. 200-250gr Gemüse, ca. 6-10ml Fette, Apfeltrester, Mineralien, oder 1-2x/Woche Trockenfutter
  • Medikamente/Nahrungsergänzung: Athrovet, CBD Öl, Forthyron, (gelegentlich Schmerzmittel), chinesische Kräuter, Weihrauch, MSM

Hintergrundinfos zu Ignaz:

  • Ignaz
  • Mischling
  • 6 Jahre (2021), männlich, kastriert
  • Gesundheit: Interessante Verdauung, er macht ca. 6-10 sehr kleine Häufchen pro Tag, sonst quietschfidel
  • Persönlichkeit: unsicher, angstaggressiv, liebt kuscheln
  • Bewegung: Apportiertraining, Frisbee, Revieren
  • Ernährung: Selbstgekochtes, ca. 400gr proteinhaltige Lebensmittel, ca. 200gr Kohlenhydrate, ca. 200gr Gemüse, ca. 9ml Fette, Mineralien, oder 1-2x/Woche Trockenfutter
  • Medikamente/Nahrungsergänzung: L-Tryptophan, Magnesium

Mit Ignaz und Emma haben wir also zwei sehr sehr unterschiedliche „Typen Hund“ am Start.

Frau Emma testet mooky

Frau Emma, Testkandidatin Nummer 1 für mooky

Erfahrungsbericht Frau Emma & mooky Darm Balance

Seit Frau Emma vor ca. 6 Monaten eine leichte Niereninsuffizienz diagnostiziert bekommen hat, habe ich beschlossen, selbst für sie zu kochen. Denn auf dem Markt ist es so, dass Futter für Hunde mit Nieren-Erkrankungen idR sehr wenig Protein enthalten, um die Menge an Phosphor/Phosphat zu reduzieren und der Energiewert durch Fett ausgeglichen wird.

Erstmal ist da überhaupt nichts dagegen einzuwenden. Doch wenn ein Hund in höherem Alter nur wenig Protein bekommt, kann das zu Muskelverlust führen, der wiederum ungünstig für Emma wäre, wo doch ihre Muskulatur so wichtig ist, um das ohnehin schwache Skelett zu unterstützen.

Daher bekommt Emma überwiegend veganes, selbstgekochtes Futter, da pflanzliche Proteine deutlich weniger Phosphor/Phosphat enthalten. Dennoch koche ich mehrmals im Monat auch frisches Fleisch für Emma und Ignaz. Um die Versorgung  mit Omega 3 Fettsäuren sicherzustellen bekommt Emma Fischöl.

Da Emma eben aufgrund ihrer Gesundheit sehr wenig tierische Produkte zu essen bekommt, ist es für mich sehr wichtig, dass die Nährstoffe, die sie als Futter erhält, möglichst gut verdaut werden können und ihrem Körper optimal zur Verfügung stehen. mooky Darm Balance kam hier wie gerufen, denn die Darmbakterien sind ja die kleinen Helferlein, die die wahre Arbeit im Darm erledigen, indem sie dafür sorgen, dass Nährstoffe aus dem Nahrungsbrei über die Darmschleimhaut an den Körper abgegeben werden.

Emma hat nun seit ca. zehn Tagen mooky Darm Balance erhalten. Da das Pulver geschmacksneutral ist, hat Emma die Nahrungsergänzung gut akzeptiert. In dieser Zeit ist mir aufgefallen, dass ihre Häufchen noch etwas kleiner geworden sind als sie ohnehin zuvor schon waren.

In den ersten drei Tagen glich es sich aus, indem sie statt 2 Häufchen, die sie normalerweise täglich macht, sie nun ein drittes Mal, auch beim Nachmittagsspaziergang machte. Doch ab dem vierten Tag war die Kotmenge weiterhin reduziert, insbesondere, weil sie wieder zurück bei zwei Häufchen war.

Weitere positive Effekte konnte ich bisher noch nicht feststellen, was aber damit zu tun hat, dass ein Probiotikum normalerweise 3-4 Wochen gegeben werden muss, um seine positiven Wirkungen dauerhaft zu entfalten. Deshalb wirst du hier in ca. 2-3 Wochen ein Update zu diesem Testbericht nachlesen können.

Ignaz testet mooky

Ignaz, Testkandidat Nummer 2 für mooky

Erfahrungsbericht Ignaz & mooky Verdauung Plus

Ignaz profitiert von Emmas Futter sehr, denn natürlich koche ich auch für ihn und stimme seine Rationen aber auf seine Bedürfnisse ab. Ignaz erhält also deutlich mehr Fleisch und tierische Produkte zu essen als Emma.

Ignaz hat seit seinem Welpenalter ein höchst interessantes Verdauungssystem, dem wir und auch all unsere Tierärzte/innen nicht auf den Grund gekommen sind. Ignaz macht sehr viele und dabei enorm kleine Häufchen am Tag!

Als Ignaz noch überwiegend Trockenfutter zu essen bekam, waren es ca. 6-10 kleine Häufchen am Tag wenn es ihm gut ging. Seit er selbstgekochtes Essen bekommt, hatte es sich bereits auf 2-3 Häufchen reduziert. Wenn Ignaz aber Stress hat/hatte, dann konnte es auf bis zu 13 oder mehr Durchfallhäufchen am Tag kommen. Da konnte es schon mal passieren, dass man fünfmal auf einem Spaziergang die Kottütchen zücken musste.

Da Ignaz ein wenig stressresistenter Hund ist, kommt das leider recht regelmäßig vor. Durch das selbst zubereitete Futter, ist aber die Durchfallhäufigkeit enorm zurückgegangen.

Ignaz findet die mooky Verdauung Plus Tabletten superlecker! Da er ein sehr großer Hund ist (immerhin wiegt er stattliche 33kg), bekommt Ignaz nach Packungsangabe 3 Tabletten täglich. Die erste Tablette hat er also sehr interessiert angenommen, als er aber dann die zweite Tablette bekommen sollte, war er so gierig, dass fast meine ganze Hand in seinem Schleckermäulchen verschwand.

Keine Sorge, er hat sie mir nicht abgebissen…, aber ordentlich angeschlabbert war ich dennoch! Für die dritte Tablette hab ich Ignaz dann erstmal ein paar Kunststückchen vorführen lassen – da waren die Leckerlis gleich noch besonderer für ihn. Seither ist es nun so, dass er schon auf das Geräusch reagiert, wenn wir die mooky Verdauung Plus Tabletten aus dem Braunglas herausschütten. Dann steht Ignaz ganz flott mit großen Augen vor einem, bereit zu jedem Kunststückchen, nur um möglichst schnell sein mooky zu bekommen.

Im Verlauf der letzten zehn Tage konnten wir feststellen, dass ihm die Tabletten sehr gut schmecken und er sie auch sehr gut verträgt. Wir finden auch, dass sein Fell, das in der aktuellen Zeit des Fellwechsels etwas strohig wirkt, deutlich samtiger ist und mehr glänzt. Doch auch für Ignaz gilt: um möglichst umfassenden Testbericht bieten zu können, findest du in den nächsten Tagen hier ein Update, der unsere Erfahrungen mit mooky Verdauung Plus schildern wird.

Vorteile von mooky Pet im Vergleich zu anderen probiotischen Produkten für Hunde

Was sich auf jeden Fall positiv hervorheben lässt sind folgende Punkte:

Grundsätzlich war ich etwas verunsichert, bzw. irritiert, da die mooky Produkte sehr hochpreisig sind. Doch bei genauerem Vergleich ist der Preisunterschied zu anderen Produkten nachvollziehbar, insbesondere wenn man die Aspekte Nachhaltigkeit, Bio Qualität und die Reinheit von Füll- & Zusatzstoffen betrachtet.

mooky Pet findest du hier:

Außerdem habe wir ein kleines Special für dich:

25% Rabatt auf deinen Einkauf bei mooky mit Akademie Hund

Gemeinsam mit mooky haben wir ein kleines Special für euch gebaut. Mit dem Code „AKADEMIHUND“ kannst du bei deiner Bestellung bis Ende April 40% sparen, ab Mai ganze 25%. Wir wünschen dir und deinem Hund eine vitale mooky-Zeit. Hier kommst du direkt zum Online-Shop.

Fazit

Ein gesunder Darm ist maßgeblich für einen gesunden und glücklichen Hund.

Eine Kur mit Probiotika und eine präbiotische Ernährung halte ich persönlich für sehr sinnvoll. Doch die Gabe von Probiotika allein ist nicht des Pudels Kern, sondern sollte immer nur ein Bestandteil von mehreren Faktoren für eine gute Gesundheit sein.

Wenn du einen Hund hast, der mit der Verdauung, Allergien oder Unverträglichkeiten zu kämpfen hat oder du einfach sein Immunsystem boosten möchtest, kann eine Kur mit mooky Pet durchaus sinnvoll sein.

Auch in unterschiedlichen Fällen der Verhaltenstherapie  kann eine Darmkur unterstützend wirken. Wenn dich das interessiert, sprich uns gerne in der nächsten Trainingsstunde darauf an.

Solltest du medizinische Bedenken oder Zweifel haben, ist eine Rücksprache mit dem/der Tierärzt/in deines Vertrauens aber grundsätzlich vor der Gabe von Nahrungsergänzungen ratsam.

Wie sieht es bei dir aus? Hast du Erfahrungen mit deinem Hund rund um das Thema Verdauung und Symbiotika gesammelt? Das würde uns brennend interessieren – lass uns gerne einen Kommentar da!

Für gut befunden?

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